Was tun bei einem Wasserschaden?

1. Wasser abstellen: Drehen Sie sofort den Haupthahn zu. In Mehrfamilienhäusern informieren Sie den Hausmeister.
2. Strom abschalten: Sichern Sie den betroffenen Bereich stromtechnisch ab.
3. Wasser aufnehmen: Entfernen Sie stehendes Wasser mit Handtüchern oder einem Nasssauger.
4. Möbel schützen: Bringen Sie bewegliche Gegenstände aus dem Gefahrenbereich.
5. Dokumentieren: Fotografieren Sie den Schaden aus verschiedenen Perspektiven.
6. Versicherung informieren: Melden Sie den Schaden Ihrer Gebäude- oder Hausratversicherung.
7. Fachbetrieb rufen: Kontaktieren Sie uns für Leckortung und Trocknung.

Wie läuft eine Leckortung ab?

1. Terminvereinbarung: Sie melden sich bei uns, wir besprechen den Schaden und vereinbaren einen Termin, in der Regel binnen 24 Stunden.
2. Vor-Ort-Analyse: Wir begutachten den Schaden und wählen das optimale Ortungsverfahren.
3. Messung: Mit modernster Technik lokalisieren wir die Leckage punktgenau.
4. Notabdichtung: Soweit möglich dichten wir das Leck provisorisch ab.
5. Dokumentation: Sie erhalten Skizze, Messprotokoll und bebilderten Bericht digital, noch am selben Tag.
6. Empfehlung: Wir sagen Ihnen, welcher Fachbetrieb die Reparatur durchführen sollte.

Welche Ortungsverfahren gibt es?

Thermografie: Wärmebildkameras zeigen Temperaturunterschiede, die durch Feuchtigkeit entstehen.
Tracergas: Ein ungefährliches Gas wird ins Leitungssystem gegeben, wo es austritt, ist das Leck.
Endoskopie: Eine kleine Kamera inspiziert Rohre und Hohlräume von innen.
Druckverlustprüfung: Druckabfall im System zeigt an, ob und wie groß ein Leck ist.
Feuchtigkeitsmessung: Zerstörungsfreie Messung der Materialfeuchte in Baustoffen.
Elektroakustik: Spezielle Mikrofone orten das Geräusch austretenden Wassers.
→ Alle Verfahren im Detail

Wie läuft eine Trocknung ab?

1. Ausgangsmessung: Wir messen die Feuchtigkeit in Wänden, Böden und ggf. der Dämmschicht, um den Trocknungsbedarf zu ermitteln.
2. Geräteaufbau: Kondensationstrockner, Adsorptionstrockner und Ventilatoren werden strategisch platziert, um den betroffenen Bereich optimal zu trocknen.
3. Zwischenmessungen: Regelmäßige Kontrollmessungen dokumentieren den Trocknungsfortschritt. Bei Bedarf passen wir die Geräte an.
4. Abschlussmessung: Sobald die Zielwerte erreicht sind, wird der Bereich freigegeben. Sie erhalten ein vollständiges Trocknungsprotokoll.
5. Dokumentation: Das Trocknungsprotokoll erhalten Sie digital, direkt vorlagefähig für Ihre Versicherung.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?

In der Regel ja. Leckortungs- und Trocknungskosten werden von der Gebäude- oder Hausratversicherung übernommen, sofern der Schaden versichert ist. Unsere Dokumentation ist versicherungskonform und enthält alle erforderlichen Angaben. Klären Sie die Kostenübernahme vorab mit Ihrer Versicherung. Mehr dazu auf unserer Seite für Versicherungsnehmer.

Muss für die Ortung die Wand geöffnet werden?

Nein. Wir arbeiten mit zerstörungsfreien Messverfahren. Die Ortung erfolgt von der Oberfläche aus, ohne Beschädigung von Wänden, Böden oder Decken. Nur in absoluten Ausnahmefällen kann eine kleine Öffnung nötig sein; diese würde vorher mit Ihnen abgesprochen.

Noch Fragen?

Wir beraten Sie gerne persönlich.

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